Wörterbuch Düsseldorfer Platt

Düsseldorfer Platt: die Arbeit hinter einer Sprache, die kaum noch gesprochen wird

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Wenn ich für einen Platt-Text ein Wort brauche, schlage ich bei Heinrich Spohr nach. Sein Wörterbuch der Düsseldorfer Mundart ist für mich das Standardwerk und es liegt griffbereit statt im Regal. Für die Grammatik gehe ich auf mundart-duesseldorf.de, wo Karl-Hermann Stein die Verben durchkonjugiert hat, eins nach dem anderen, jede Tabelle unterschrieben mit „Zosammejefriemelt dörch Steins Charle-Manes“.

Ohne die beiden könnte ich keine Zeile Platt schreiben, ohne zu raten. Diese Sprache ist besser aufgeschrieben als die meisten Stadtmundarten in Deutschland. Nur sprechen tut sie fast niemand mehr.

Was Düsseldorfer Platt überhaupt ist

Unser Platt ist kein Kölsch mit anderer Aussprache. Es gehört zum Niederrheinischen und steht dem Niederländischen näher als dem Ripuarischen, das südlich von uns gesprochen wird. Die Grenze dazwischen heißt Benrather Linie: Südlich davon sagt man „machen“, hier „maake“. Aus „lassen“ wird „loate“. Eine zweite Grenze weiter nördlich, die Uerdinger Linie, trennt das nördliche „ik“ vom südlichen „ech“. Düsseldorf liegt südlich davon, bei uns heißt es „ech“ oder „esch“.

Was du heute auf der Straße hörst, ist meistens etwas anderes. Der Sprachforscher Georg Cornelissen nennt es Regiolekt: Hochdeutsch mit rheinischem Einschlag. Der Unterschied wird an einem Satz sofort klar. Richtiges Platt wäre „Du häs de Schollarbet noch nitt jemaht“. Der Regiolekt macht daraus „Du has die Schullarbeit noch nitt jemacht“. Das sprechen inzwischen fast alle hier und das Rheinische darin kommt aus dem Platt. Der Dialekt lebt also weiter, nur eben als Beimischung.

Platt hat nichts mit dem platten Land zu tun

Der Name führt in die Irre. „Plat“ heißt im Niederländischen nicht nur flach, sondern auch direkt und geradeheraus. Dazu passt der Spruch „esch säg et dech platt för de Kopp“, also: Ich sage es dir unverblümt ins Gesicht. Platt war die Sprache, in der die Leute miteinander redeten. Mit Dorf hat das nichts zu tun.

Düsseldorf selbst heißt auf Platt Düsseldörp. Daher kommt auch der Name dieser Seite.

Heinrich Spohr: mein Standardwerk

Spohr, Jahrgang 1940, hat Geographie, Romanistik und Sprachwissenschaft studiert und war von 1992 bis 2013 Baas der Alde Düsseldorfer Bürgergesellschaft. Die WZ nennt ihn den Mundartpapst der Stadt. 2013 legte er sein Wörterbuch vor. Peter Hachenberg beschäftigt sich mit Düsseldorfer Stadtgeschichte. Er beziffert den Umfang auf rund 120.000 Stichwörter, Begriffe und Wendungen und stellt das Buch in seiner Qualität neben große Fremdsprachenwörterbücher. Für eine einzelne Stadtmundart ist das ziemlich außergewöhnlich.

Spohr geht dabei von Hochdeutsch zu Platt, weil genau diese Richtung fehlte. Du schlägst „gut“ nach und bekommst „joot“. Für jemanden wie mich, der auf Platt schreibt statt liest, ist das die einzige brauchbare Richtung. Die Gegenrichtung hat er in mehreren Bänden mit Begriffen und Redensarten nachgeliefert, in denen jeder Eintrag erklärt wird, samt Herkunft. Die Bände heißen „Dr Affekat em Zuppejröns“, „De Aapefott böllkt Zapperlott“, zuletzt „Pott wie Deckel“.

Wie er zur Mundart kam, sagt einiges über die Stadt. Zuhause war Platt verpönt, gelernt hat er es auf der Straße. Daraus wurde ein Lebenswerk.

Eine Sache sehe ich anders als er und das schreibe ich mit allem Respekt vor dem, was in diesem Buch steckt. Spohr hält wenig davon, Mundart für derbe Karnevalswitze herzugeben. Für ihn ist sie kein schlechteres Hochdeutsch und keine Karikatur davon. Nur ist der Karneval für die meisten Düsseldorfer inzwischen der einzige Ort, an dem sie Platt überhaupt noch hören. Und selbst dort treten immer weniger Plattsprecher auf. Wer diesen Zugang abwertet, behält am Ende das Buch und sonst nichts. Mir ist ein halbes Platt im Sessionslied lieber als ein perfektes, das keiner mehr singt.

Bei Karl-Hermann Stein steht die Formenlehre frei im Netz

Auf mundart-duesseldorf.de liegt etwas, das für eine Mundart selten ist: eine ausgearbeitete Formenlehre, die nichts kostet. Wenn du wissen willst, wie der Konjunktiv von „bedörfe“ geht, steht das da. Dazu der Hinweis, welche Formen tatsächlich jemand benutzt und welche nur auf dem Papier existieren.

Ein Regelwerk zur Düsseldorfer Grammatik und Schreibweise hat auch Spohr vorgelegt. Frei zugänglich und Verb für Verb durchkonjugiert findest du so etwas aber nur bei Stein. Dazu kommt die Manes-List, in der du anders als im gedruckten Wörterbuch in beide Richtungen suchen kannst. Die Erklärungen sind knapper, dafür geht es schnell. Und es gibt noch eine kleine Sprachschule für Zugezogene und Rezepte wie „Decke Bunne met Speck“.

The Düsseldorfer zählt Karl-Hermann Stein zu den Mundart-Päpsten der Stadt. Wer einmal durch diese Verbtabellen geblättert hat, versteht warum.

Hans Müller-Schlösser: der Anfang von allem

Das erste Wörterbuch des Düsseldorfer Platt stammt von einem Mann, den fast jeder wegen einer Komödie kennt. Hans Müller-Schlösser, Jahrgang 1884, geboren auf der Rheinstraße, schrieb 1913 den „Schneider Wibbel“. Im Jahr davor hatte er von der Stadt den Auftrag bekommen, ein Düsseldorfer Wörterbuch zu verfassen. Zwei Kriege kamen dazwischen, fertig wurde es erst 1952.

Das Ergebnis liest sich anders als heutige Mundartpflege: derber, direkter, näher an der Altstadt der Jahrhundertwende. Neben den rund 6.600 Einträgen stehen Dialoge, Kinderreime und Sprüche, die zeigen, wie die Leute wirklich geredet haben. Wer hineinschaut, sollte eins wissen: Müller-Schlösser schreibt am Wortanfang oft ein „g“, wo ein „j“ gesprochen wird, also „got“ statt „joot“. Sein Buch wurde nie wieder aufgelegt, du bekommst es nur noch antiquarisch. Peter Hachenberg hat es mit vielen Beispielen aufgearbeitet, das ist die beste Fundstelle, wenn du nicht selbst auf die Suche gehen willst.

Die Akademie: hier kannst du es lernen

Seit 1987 betreiben die Mundartfreunde Düsseldorf eine eigene Sprachschule, die Hans-Müller-Schlösser-Akademie, intern „ons Scholl för Düsseldorwer Platt“. Zugezogene fangen bei null an, Einheimische frischen auf, was sie mal konnten, unterrichtet wird in kleinen Gruppen. Manche sitzen seit der ersten Stunde in jedem neuen Semester.

Mitgegründet hat sie Engelbert Oxenfort, der im März 2022 gestorben ist. Sein Satz steht bis heute auf der Seite der Akademie: „Ons Mottersproch darf nit ongerjonn, mer müsse se fleje, erhalde on wiederjäwe.“

Der Verein hat über Jahrzehnte ein Archiv aufgebaut, mit Fotos, Akten, Tonaufnahmen und Videos. 2019 wurde daraus eine Ausstellung im Stadtmuseum. Gesprochen wird Platt bei Stadtführungen, Lesungen, Gottesdiensten und Karnevalssitzungen, also überall dort, wo Leute zuhören, ohne vorher einen Kurs gebucht zu haben.

Warum die Arbeit überhaupt nötig ist

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Menschen aus anderen Gegenden nach Düsseldorf. Die Umgangssprache glich sich an und das Platt wurde hochdeutscher. Spohr erklärt damit, warum unsere Mundart für Auswärtige leichter zu verstehen ist als das Kölsche.

Dann gibt es dieses hausgemachte Vorurteil, über das die Mundartfreunde seit Jahren klagen: Platt gilt in Düsseldorf als Sprache der einfachen Leute. In Köln reden sie es quer durch alle Schichten, hier schämen sich Leute dafür. Stadtführer Axel Hübener sagte 2018 in der WZ, in 30 Jahren spreche hier keiner mehr Platt, wenn das so weitergeht.

Neu ist das Problem nicht. Müller-Schlösser beklagte schon 1952, viele hielten die Mundart nur für Karnevalsschlager und Biertischgeschichten tauglich. Er wünschte sich, dass auch die besseren Kreise in Düsseldorf ihre Sprache benutzen, so wie er es in Hamburg, Köln und München beobachtet hatte. Passiert ist es nicht.

Und dann fehlen schlicht die Lehrer. Vereinsarchivar Gerd Schlüter hat es auf den Punkt gebracht: Man findet kaum noch jemanden, der Mundart spricht und unterrichten könnte. Solange das so bleibt, kommen Kinder in der Schule nicht damit in Berührung und die Weitergabe in der Familie ist längst abgerissen. Früher lernten sie es nebenbei, auf der Straße, beim Radschlagen, von den Großeltern und im Karneval.

Wie das endet, kannst du im eigenen Stadtgebiet besichtigen. Das Hötter Platt aus Gerresheim war eine eigene Sprachinsel. Gesprochen wird es heute nicht mehr.

Ein paar Wörter zum Mitnehmen

PlattHochdeutsch
DüsseldörpDüsseldorf
maakemachen
loatelassen
jootgut
kickesehen, schauen
bölkeschreien, brüllen
BotteramButterbrot
NodooschNachdurst nach einer durchzechten Nacht
Wibbelstäzunruhiger Mensch
ImiZugezogener

„Lot os mar en Päuske maake“ heißt nichts anderes als: Lass uns mal eine Pause machen. Lies das laut, dann hörst du das Niederländische darin. Kicke, bölke, Botteram, Nodoosch und Wibbelstäz stammen aus Müller-Schlössers Wörterbuch. „Imi“ ist Alltagssprache, die Mundartfreunde benutzen es auf ihrer Akademieseite für alle, die nicht von hier sind.

Und ein paar, die einfach hängen bleiben:

PlattHochdeutsch
fuchsdeuvelsweldfuchsteufelswild
holderdepolderHals über Kopf
em Kawuppdechim Handumdrehen
radderkastedollaus dem Häuschen
Tutedöppevergesslicher Mensch
WiesnosBesserwisser
SchuumschläjerAngeber
PomadekoppSchönling
BlötschkoppDummkopf, der einen Knall hat
erömlömmelefaulenzen
klätschnassklatschnass
HallotrijaUnfug

Drei Schritte, wenn du anfangen willst

Das Wörterbuch besorgen. Spohr in der erweiterten Auflage ist die Grundlage, wenn du selbst auf Platt schreiben willst. Für die Richtung Platt zu Hochdeutsch nimmst du seine Redensartenbände oder „Ons Platt – schwazz op wiss“ von Heinz Engels.

Die Grammatik nachschlagen. Formenlehre und Manes-List auf mundart-duesseldorf.de kosten nichts. Für Verbformen kenne ich im Netz nichts Besseres. Die Manes-List kannst du bei mir auch direkt durchsuchen, in beide Richtungen.

Es benutzen. Am leichtesten geht das über den Karneval, weil Platt dort gesprochen wird und nicht nachgeschlagen. Wann die nächste Session losgeht, steht bei mir unter Karneval in Düsseldorf, welche Lieder gerade laufen, findest du bei den Düsseldorfer Karnevalsliedern. Wer es gründlich will, fragt bei der Akademie nach dem nächsten Kurs: Burgplatz 12, telefonisch donnerstags zwischen 12 und 15 Uhr.

Zum Lesen empfehle ich „Ons Stadtjeschecht op Platt verzällt“ von Hans Ludwig Möhker. Er wurde 1928 in Bilk geboren, wuchs mit dem Platt der Werstener Jungen auf und lernte Hochdeutsch erst in der Schule. Die Düsseldorfer Stadtgeschichte hat er in seinen letzten Lebensjahren im Stadtarchiv zusammengetragen und auf Platt aufgeschrieben, zunächst nur für sich und ein paar Vorträge im Freundeskreis. Den Verlagsvertrag unterschrieb er zwei Monate vor seinem Tod im August 2018, erschienen ist das Buch 2019.

Woran es trotzdem scheitern kann

Wörterbuch, Grammatik und Archiv sichern den Bestand einer Sprache. Den Gebrauch sichern sie nicht. Die Gefahr ist deshalb, dass Platt zum Requisit wird: einmal im Jahr hervorgeholt und danach zurück ins Regal.

Weil Platt und Regiolekt sich vermischen, verschwinden zuerst die Formen, die uns von Köln unterscheiden. Übrig bliebe ein rheinischer Tonfall ohne eigene Substanz und den hörst du zwischen Aachen und Duisburg überall.

Den Rückgang allein auf die Zugezogenen zu schieben, finde ich zu bequem. Die Sprache verschwindet vor allem da, wo Düsseldorfer selbst sie für zu einfach halten, um sie im Büro oder am Küchentisch zu benutzen.

Wo Künstliche Intelligenz helfen könnte

Spohrs Einträge und Steins Formenlehre sind Handarbeit aus Jahrzehnten. Technik ersetzt das nicht, sie kann es höchstens zugänglicher machen. Ein Nachschlagewerk, das Wortschatz und Grammatik zusammenbringt und in beide Richtungen funktioniert, wäre für jeden spürbar, der auf Platt schreibt. Ohne Abstimmung mit den Autoren und Verlagen ginge das allerdings nicht.

Spannender finde ich das Archiv der Mundartfreunde. Dort liegen Aufnahmen von Leuten, die Platt noch als Muttersprache gelernt haben. Software, die Gesprochenes aufschreibt und Geschriebenes vorliest, könnte daraus etwas machen, das kein Buch kann: Aussprache zum Anhören, für jedes Wort, jederzeit. Ob die Technik das für eine so kleine Sprachvariante schon hergibt, ist meine offene Frage, denn dafür haben die Modelle schlicht zu wenig Material gesehen. Klein anfangen geht trotzdem, etwa mit einem Werkzeug, das dir zum Sessionsmotto passende Platt-Begriffe vorschlägt.

Fazit

Düsseldorfer Platt ist besser dokumentiert, als seine Lage vermuten lässt. Ein Wörterbuch mit rund 120.000 Einträgen, eine frei zugängliche Formenlehre, eine Schule seit 1987, ein Archiv voller Stimmen. Dahinter stehen Namen: Heinrich Spohr, Karl-Hermann Stein, davor Hans Müller-Schlösser, dazu die Leute der Akademie. An Quellen fehlt es dieser Sprache nicht, es fehlt ihr an Sprechern.

Für mich heißt das: nachschlagen, bevor ein Wort in einen Text oder ein Lied wandert. Und sagen, woher es kommt. Und wenn du noch ein paar Brocken kannst, sag sie ruhig laut, das hilft gerade mehr als jede Sammlung.


Quellen

  • Heinrich Spohr: Wörterbuch der Düsseldorfer Mundart. Deutsch – Düsseldorfer Rheinisch, hrsg. von der Alde Düsseldorfer Bürgergesellschaft 1920 e.V., Grupello, Düsseldorf, 1. Auflage 2013 (ISBN 978-3-89978-176-2), zweite erweiterte Auflage 2018, vorgestellt im Januar 2019. Weitere Bände desselben Autors: Dr Affekat em Zuppejröns (2015), De Aapefott böllkt Zapperlott (2017), Pott wie Deckel (2020), alle Grupello. Zur Grammatik: Wörterbuch der Düsseldorfer Mundart. Das Düsseldorfer Rheinisch, Grupello 2006
  • Peter Hachenberg: „Wie der Düsseldorfer denkt und spricht – Erstes Wörterbuch des Düsseldorfer Platt“, duesseldorfgeschichte.com, 22.12.2022 (Fassung vom 02.01.2023). Beleg für den Umfang von Spohrs Wörterbuch, für Müller-Schlössers Auftrag von 1912 und die Eckdaten des Buchs von 1952, für die Einordnung der Manes-List und für fünf Wörter der ersten Tabelle
  • Hans Müller-Schlösser: Wie der Düsseldorfer denkt und spricht, Die Faehre, Düsseldorf 1952 (zitiert nach Hachenberg)
  • Hans Ludwig Möhker: Ons Stadtjeschecht op Platt verzällt, illustriert von Carsten Tiemessen, Edition Oberkassel, Düsseldorf 2019. Angaben zu Leben und Entstehung nach Verlagsseite und Westdeutscher Zeitung vom 13.06.2019
  • Heinz Engels: Ons Platt – schwazz op wiss. Wörter, Droste, Düsseldorf 2008
  • Georg Cornelissen: Düsseldorfisch. Eine Stadt und ihre Sprache, Greven, Köln 2017, herausgegeben vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte. Beleg für die Unterscheidung von Dialekt und Regiolekt samt Beispielsatz
  • mundart-duesseldorf.de von Karl-Hermann Stein („Steins Charle-Manes“), abgerufen am 19.09.2026: Formenlehre, Manes-List, Sprachschule, Rezepte
  • The Düsseldorfer: „7 typisch düsseldorferische Wörter, deren Bedeutung man kennen sollte“, 27.02.2019. Beleg für Einordnung und bürgerlichen Namen von Karl-Hermann Stein
  • Mundartfreunde Düsseldorf 1969 e.V., Seiten „Die Akademie“ und „Der Verein“, abgerufen am 19.09.2026: Akademie seit 1987 sowie Zitat und Rolle von Engelbert Oxenfort
  • Landeshauptstadt Düsseldorf, Pressemeldung zur Ausstellung „Mer spreche Platt“, 18.06.2019: Mundartarchiv und seine Bestände
  • Westdeutsche Zeitung: „Das Düsseldorfer Platt von A bis Z“ und „Düsseldorwer spreche Platt“, beide 21.08.2018, sowie „Das neuste Werk des Mundartforschers Heinrich Spohr ist da“, 16.01.2019: Spohrs Weg zur Mundart und biografische Angaben, Folgen des Zuzugs nach 1945, Einschätzungen von Axel Hübener und Gerd Schlüter
  • LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte: „Dialekte im Rheinland“, abgerufen am 19.09.2026: Hötter Platt in Gerresheim heute nicht mehr gesprochen
  • Wikipedia: „Düsseldorfer Platt“, „Niederrheinisch“ und „Heinrich Spohr“, abgerufen am 19.09.2026: Benrather und Uerdinger Linie, Herkunft des Wortes „platt“, Spracherwerb der Kinder vor dem Zweiten Weltkrieg, Rückgang der Plattsprecher im Karneval, biografische Eckdaten (Sekundärquelle, als solche gekennzeichnet)

Kommentare

Ein Kommentar zu „Düsseldorfer Platt: die Arbeit hinter einer Sprache, die kaum noch gesprochen wird“

  1. Sehr schöner Artikel – ich bin gerade dabei ein neues digitales Wörterbuch für Düsseldorfer Platt zu programmieren, weil mir aufgefallen ist, dass das bestehende Mundart Wörterbuch von Charles Manes ziemlich veraltet ist und auch nicht wirklich gut funktioniert – Umlaute erzeugen keine Treffer wegen falscher Textkodierung, die Ergebnisslisten sind zu lang um sinnvoll benutzt zu werden und von Mobilnutzbarkeit ganz zu schweigen. Schauen Sie doch mal bei duesseldoerfer-platt.de vorbei 😉
    Viele Grüße Bojo Klaff

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